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Brachpieper Artikel
Der Brachpieper (Anthus campestris) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzen (Motacillidae). Die Art steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten mit Status "stark gefährdet" und ist in Deutschland nach BNatSchG, BArtSchV streng geschützt.
Buch-Tipp: Auf Stelzen gehen. Geschichte einer Magersucht (Edition Balance) Mikrokosmos einer Magersucht In der Geschichte "Auf Stelzen gehen - Geschichte einer Magersucht" beschreibt Lena S. einen für sie wichtigen Lebensabschnitt, der stets wieder durch die Hartnäckigkeit der Magersucht gestört und unterbrochen wurde. Die Magersucht wollte Lena die Lebensenergie entziehen und sie in die Leblosigkeit stürzen. Die "Lebens-... | |
Der Brachpieper hat eine Körperlänge von ungefähr 16 cm. Er ist durch seinen verhältnismäßig langen Schwanz, die hohen Beine und den hellen Augenstreif charakterisiert. Die Oberseite ist hell, fast einfarbig sandfarben mit einer Reihe dunkler Flecken auf den Flügeln. Die Unterseite ist heller, gewöhnlich ungestreift. Der rahmfarbene Überaugenstreif ist auffalend. Die Art ist dem Spornpieper sehr ähnlich. Der unauffällig wirkende Brachpieper ist von den anderen Pieper-Arten durch die fahlbraune, fast ungefleckte Färbung zu unterscheiden. Der Flug ist eher gerade und direkt, am Boden läuft er meist stelzenartig.
Sein Lockruf ist ein spatzenartiges "zschlippp, dieb". Der Gesang besteht aus aneinander gereihten "zirluih"-Rufen, die in dem abwärts gleitenden Balzflug vorgetragen werden.
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Der Brachpieper ernährt sich von Insekten aber auch Sämereien.
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Der Brachpieper ist ein Brutvogel auf trockenem Brach - und Heideland mit Sand und Gestrüpp . Er kommt ca. in Niederungen vor.
Er ist in den meisten klimatisch begünstigten Regionen Europas, in Asien sowie dem nordwestlichen Afrika zu finden. Populationen gibt es auch in dem nördlichen Dänemark und in dem südlichen Schweden. In Großbritannien und Irland ist er dagegen nicht zu finden. Er ist ein Zugvogel, der in dem tropischen Afrika und auf dem indischen Halbkontinent überwintert.
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Sein auf dem Boden befindliches Nest ist unter Heidekraut oder Grasbüscheln versteckt. Das Gelege besteht aus vier bis fünf weißlichen, spärlich braun gefleckten Eiern. Ca. das Weibchen brütet. Die Jungen schlüpfen nach 14 Tagen und werden von beiden Eltern etwa zwei Wochen lang gefüttert.
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